Pilgerherberge Heitenried - Rückblick 2012

Erstellt am | Autor Klaus Augustiny und Frieda Dähler, Heitenried

Pilgerherberge Heitenried – Rückblick Saison 2012

Die Pilgerherberge Brienzwiler ist ja schon mit ihrer Erfolgsmeldung vorgeprescht. So wollen wir es nicht unterlassen, auch hier einen Kurzrückblick auf das vergangene Jahr zu geben:

Die Pilgerherberge Heitenried hat ebenfalls ein zufrieden stellendes Ergebnis hinter sich. Die Übernachtungszahlen haben zwar abgenommen: Hatten wir 2011 noch 454 Gäste, so waren es 2012 «nur» 370 (18.5% weniger, Auslastung der Herberge 25%). Da wir über ausführliche Angaben unserer Pilger verfügen (Herkunft, Startort, Ziel, Geburtsdatum), konnten wir feststellen, dass in den Monaten Juni und Juli vorallem die deutschen Pilger ausblieben. Wir führen das auf die «Eurokrise» und die Fussballeuropameisterschaft im Juni zurück.
In der nächsten Zeit werden wir unsere Daten genauer auswerten und dann mitteilen.

Die Zusammensetzung der Pilger ist bei uns über die drei Jahre, die wir nun schon Pilger in Heitenried empfangen, in etwa gleich geblieben: 55% Deutsche, 29 % Schweizer, 10% Österreicher,  1 % Franzosen. Die restlichen Pilger kamen 2012 aus Italien, Kanada, USA, Australien, Belgien, Tschechien, Dänemark, Spanien, Ungarn, Kroatien, den Niederlanden, Polen und Schweden. Zwei Pilger waren auf dem Rückweg zu Fuss von Santiago!
Der «weiteste» Pilger war ein Franzose, der in Constanza am Schwarzen Meer gestartet war und nach Hause nach Oloron Ste-Marie wollte.
Da es von Heitenried nach Fribourg «nur noch bergab» geht, haben wir wenig Velopilger. Zu Pferd kam dieses Jahr kein Pilger. Wir hatten nur über Mittag den Besuch eines Pilgers mit Esel.

Und noch eine kleine Anekdote:  1001 Nacht

Die 1001. Übernachtung vom Beginn unserer Tätigkeit im Jahr 2010 hatten wir am 11. August 2012 erreicht. Für diesen Anlass hatten wir eine Flasche Champagner kühl gestellt.
Der «Jubilar» war ein Spanier - wie schön - der aber keinen Alkohol trinkt - ööööhm ;-( .
So gab es Traubensaft und ein kleines Feuerwerk für ihn. Weil der 1. August buchstäblich ins Wasser gefallen war, hatten wir noch etliche «Zischi-Bummi-Pffftis» übrig.

Insgesamt sind wir mit diesem Jahr zufrieden und haben mit unseren Pilgern viel Interessantes und Schönes erlebt.

Klaus Augustiny und Frieda Dähler