Pilgern in der Schweiz

Erstellt am | Autor Walter Wilhelm

Pilgern in der Schweiz: Einzelpilger und in Gruppen:
Der Bundesrat hat in Bezug auf den Umgang mit dem Corona Virus seit Ende April laufend Lockerungsmassnahmen entschieden. In der Schweiz ist so nicht nur wieder das Pilgern als Einzelperson möglich, sondern auch wieder das Pilgern in Gruppen. Nach wie vor gelten die Abstandsregeln (1.5 m) und die Hygieneempfehlungen (Hände waschen). Bei Reisen mit dem öffentlichen Verkehr ist das Tragen eines Nasen- und Mundschutzes (Maske) Pflicht. Gruppenpilgerwanderungen benötigen ein Schutzkonzept, das Führen von Präsenzlisten, sowie das Einhalten der grundsätzlichen Hygiene- und Verhaltensregeln.

Im Hinblick auf Übernachtungen empfiehlt Jakobsweg.ch, im Voraus telefonisch anzufragen, ob die Unterkunft geöffnet ist und noch ein Platz frei ist. Zwar dürfen Beherberger ihren Betrieb offen haben. Aber nicht alle haben ihren Betrieb wieder geöffnet, oder sie haben aufgrund der Coronaregeln nur ein eingeschränktes Platzangebot. Das gilt auch für einzelne Pilgerherbergen.

Pilgern in Richtung Santiago: Frankreich und Spanien:
Seit dem 15. Juni sind die Grenzen innerhalb zu allen EU / EFTA-Staaten offen. Eine Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg in Richtung Santiago de Compostela ist also wieder möglich. Es empfiehlt sich jedoch, sich zu den konkreten Bedingungen in den einzelnen Ländern, durch die man pilgern will, zu informieren. Da sich die Situation der Ansteckungen mit dem Corona Virus immer wieder ändert, können diese Bestimmungen auch immer wieder wechseln. Zudem kennt die Schweiz Quarantäneregelungen, wenn man aus Ländern heimkehrt, die gerade einen relativ hohen Grad an Ansteckungen erleben.

In diesem Sinn: Buën Camino in diesen immer noch besonderen Zeiten!

Walter Wilhelm