Von Luthern Bad aus führt der Weg hinauf über Mittler Ey zum Grenzpfad Napfbergland Nr. 65. Entlang diesem Grenzpfad wandern Sie bis auf den Napf, wo das Berghotel zum Rasten einlädt. Von da aus geht es zur Stächelegg an deren Fusse das Änziloch liegt. Laut der Sage wohnen in der Stächeleggflue beim Änziloch Geister und Gespenster aller Art. Wenn es besonders warm und hell ist, kurz bevor der Regen einsetzt, erscheinen die Geister als Offiziere vor der Höhle in alter Uniform, Perücke und mit Kanonen.  

Weiter wandern Sie an der St. Josefskapelle vorbei hinab Richtung Schüpfheim. Schüpfheim ist der Hauptort des Entlebuchs, dem ersten UNESCO Biosphärenreservat der Schweiz. Die UNESCO Biosphäre Entlebuch repräsentiert im weltweiten Netz der Biosphärenreservate eine voralpine Moor- und Karstlandschaft. Empfehlenswert ist der Besuch des heimatkundlichen Museum im Entlebucherhaus. Das Museum zeigt in einer reichhaltigen Ausstellung die Besonderheiten des Entlebucher Kulturguts: von der bäuerlich geprägten Alltagsgeschichte über das hiesige Handwerk bis zu wertvollen Exponaten der Flühli-Glaskunst.  

Spazieren Sie auch über den Kulturweg in Schüpfheim. Das ist allerdings mehr als ein Spazierweg. Wer ihn benutzt, erfährt einiges über die ortsansässigen Bildungs- und Kulturstätten. Die gut zwei Kilometer lange rollstuhlgängige Rundstrecke führt durch den ältesten Dorfteil Schüpfheims, am Entlebucher Museum und verschiedenen sozialen Einrichtungen vorbei. Entlang des Weges wurden 22 keltische Lebensbäume gepflanzt. Der Besucher wird hier sensibilisiert zu den Themen Mensch und Umwelt. Wer einen zusätzlichen Tag Zeit hat, lässt sich als besonderes Erlebnis einen Tag mit Goldwaschen in Romoos nicht entgehen.  

Von Schüpfheim aus gelangen Sie über den Stationenweg hinauf nach Heiligkreuz. 14 Kreuzwegstationen führen auf dem alten steilen Saumweg von der Pfarrkirche Schüpfheim zur Wallfahrtskirche. Seit 1982 sind die Stationskapellen mit neuen Bronzereliefs ausgestattet. In der Wallfahrtskirche Heiligkreuz wird das Geheimnis des Heiligen Kreuzes (Kreuzpartikel) verehrt. Der Legende zufolge brachte ein Ochse die Reliquie begleitet von „glänzendem himmlischem Licht und durch engelsgleiche Musik“ nach Witenbach ob Hasle, wo die erste Kirche entstand. Von aussen betrachtet täuscht der schlichte Anblick der Wallfahrtskirche. Der Hochaltar im Innern der Kirche besticht durch die leuchtende Farbigkeit. Mit Votivtafeln bezeugten Menschen früherer Jahrhunderte, wie sie in Prüfung und Leid zur Kirche Heiligkreuz pilgerten, um Dank zu sagen für Erhörung, Trost und Kraft. Von grossem kunsthistorischem Interesse sind die Fresken an den Wänden. Sie wurden bei der Restaurierung 1976/77 freigelegt.

Ortsinformationen (Webseiten Links)

Wallfahrtsort Luthern Bad: www.Luthern-bad.ch  & Sakrallandschaft Innerschweiz
Wallfahrtort Heiligkreuz: www.heiligkreuz-entlebuch.ch/ & Sakrallandschaft Innerscheiz 

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