Pilgern - durch abgelegene Landschaften

Pilgern - durch abgelegene Landschaften

Die heutige Etappe führt uns nach Biasca, wo wir nach dem relativ mässigen Verkehr über den Lukmanierpass auch auf den Verkehr treffen, der über den Gotthard-Pass oder durch Tunnels hier durch das Valle Leventina vom Norden Europas durch die Schweiz nach Italien fliesst (und umgekehrt), auf der Strasse oder auf Schienen. Zusätzlich kommt in Airolo auch noch etwas Verkehr aus dem Wallis über den Nufenenpass und das Val Bedretto dazu - wir treffen in Biasca also auf eine Hauptschlagader Europas.

Doch beginnen wir in Aquila. Die Voretappe hat uns durch das Valle Santa Maria nach Olivone geführt, wo wir ins Valle di Blenio gekommen sind, in dem auch Aquila liegt. Die heutige Etappe führt uns ans Ende dieses Tales, wobei wir meist nicht in der Talsohle wandern, sondern an der rechten Talflanke. Erst kurz vor dem Etappenende kommen wir in die Talsohle, wo wir dann wieder auf den Brenner treffen und ihn überqueren. Auch der Brenner endet in Biasca, wo er in den Fluss Ticino mündet, der seinerseits durch das Valle Leventina hierher kommt.

Unsere Wegaufzeichnung für diese Etappe endet am Bahnhof von Biasca, also an der Gotthard-Linie.