Wenn wir Maienfeld verlassen, wandern wir noch durch die Rebberge von Jenins und Malans, wobei Malans ringsum von Rebbergen umgeben ist. In Malans steigen wir auch durch den Ort selbst hinunter in die Ebene des Rheintales und velassen damit die südwest-exponierten Hänge der «Bündner Herrschaften», wie dieses Weinanbaugebietes auch genannt wird.

Wenn wir Malans verlassen haben überqueren wir die Landquart, die kurz davor das Prättigau durch einen sehr schmalen Fels-Schlitz verlassen hat. Im oberen Teil dieses Tales liegen die Skigebiete von bekannten Orten wie Klosters und Davos.

Wir bleiben auf der östlichen Seite des Rheins im hier relativ breiten Tal bis Trimmis und kommen dabei durch weitere, kleinere Rebanbaugebiete. Das Rheintal ändert seine Richtung jetzt allmählich gegen Westen.

Ausgangs Trimmis geht es dann nochmals hinauf an die Talflanke, was uns im Wald Schatten bringt und uns auch zwischendurch die Gelegenheit bietet, das Rheintal etwas vonn der Höhe aus zu betrachten. Dabei umgehen wir auch die ausgedehnten Aussenquartiere von Chur, die in der Talsohle liegen. So gelangen wir durch viel Natur direkt nach Chur, der Hauptstadt des Kantons Graubümdem.

Hinweis(e)

Die «Via Francisca» wird auch als «Strasse der Kaiser», als «Route des Hl. Kolumban» oder als «Via Francisca del Lucomagno» bezeichnet. Sie führt von Konstanz über den Lukmanier und das Tessin bei Ponte Tresa an die Grenze zu Italien. Weiter führt sie durch die Lombardei bis sie in Pavia auf die Via Francigena trifft. Diese beiden Wege bilden somit eine direkte Verbindung nach Rom für Pilger aus dem Raum Bayern und der Ostschweiz. Die Via Francisca ermöglicht auch eine Verbindung südlich der Alpen westwärts nach Santiago über den Col de Montgenèvre und Arles.

Siehe auch

Siehe auch: francigena-international.org