Perrefitte

Perrefitte

Diese Etappe bewegen wir uns zwischen Jura-Falten westwärts, wobei wir auf dem ganzen Weg den Mont Moron zu unserer Linken haben. Die Gewässer zwichen diesen Falten helfen uns, den Weg in Abschnitte einzuteilen.

Zu Beginn geht es dem Bächlein «La Chalière» entlang aufwärts, wir wandern also gegen die Flussrichtung. dann verlassen wir dieses Tal und steigen an der Moron-Flanke steil hoch zum Plateau «Plein Fahyn», dann geht es mit moderater Steigung dem Moron entlang weiter bis wir zwischen den Falten bei Les Bandes einen Uebergang, also eine Wasserscheide erreichen. Logischerweise fliesst jetzt ein anfangs kleines Bächlein auf unserer rechten Seite in unserer Marschrichtung, und wir verlieren wieder an Höhe. Zwischen Souboz und Sornetan öffnet sich nun durch die Jurafalten zu unser Rechten die Schlucht «Gorges du Pichoux», durch die unser kleines Bächlein nordwärts abfliesst.

in der Schlucht von Perrefitte

in der Schlucht von Perrefitte

Aber auch in der Gegenrichtung, also aus Westen kommt Wasser zwischen den Falten, nämlich die «La Sorne», die wir am Bahnhof von Delémont schon einmal angetroffen haben, bevor die dort in die Birs fliesst. Diese Sorne entspringt bei Bellelay, unserem heutigen Etappenort. Für den Rest der Etappe steigen wir also wieder stetig an. Bellelay nimmt für sich in Anspruch, die bekannte Käsemarke «Tête de Moine» erfunden zu haben, wahrscheinlich im ehemaligen Kloster, das heute eine Klinik ist. Dort werden wir also nicht übernachten können, hingegen bietet das Hotel de l´Ours Zimmer an, und im prächtigen Reithof «Domaine de Bellelay» können wir sogar mit preiswerten Pilger-Schlafsälen Erfahrungen sammeln, die uns später in Frankreich und Spanien zugute kommen werden.