Zitate

„Du deckst mir den Tisch. Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher … im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit“
(Ps 23,5-6)

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“
(Mt 11,28)

„Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen“
(Mt 25, 31-46)

„Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“
(Mt 10, 8b)

„Ich bin nur ein Gast bei dir, ein Fremdling wie all meine Väter“
(Ps 39,13)

„Komm, Herr Jesus, sei unser Gast, und segne, was Du uns bescheret hast.“
(Tischgebet)

Verfasser: Lucia Kuhn

 

 

Mögen sich die Wege vor deinen Füssen ebnen, 
mögest du den Wind im Rücken haben, 
möge die Sonne warm dein Gesicht bescheinen, 
möge Gott seine schützende Hand über dich halten. 
Mögest du in deinem Herzen dankbar bewahren 
die kostbare Erinnerung der guten Dinge in deinem Leben. 
Das wünsche ich dir, 
dass jede Gottesgabe in dir wachse und sie dir helfe, 
die Herzen jener froh zu machen, die du liebst. 
Möge freundlicher Sinn glänzen in deinen Augen, 
anmutig und edel wie die Sonne, die aus den Nebeln steigend, 
die ruhige See wärmt. 
Gottes Macht halte dich aufrecht, 
Gottes Auge schaue für dich, 
Gottes Ohr höre dich, 
Gottes Wort spreche für dich, 
Gottes Hand schütze dich.

Altirischer Segenswunsch
(http://www.aphorismen.de/gedicht/21090, 05.01.15)

 

Es gibt Herzen mit nur einer Tür, die so gross sind wie Häuser, und es gibt andere, die haben zwei Türen: eine für die Gesellschaft und eine für das ganz Persönliche. Es gibt Herzen, die wie Klöster sind, still und abgeschieden, und andere, die wie Hotels sind, in denen man für die Liebe zahlt, ohne wirkliche Liebe zu bekommen. Es gibt parasitische Herzen, die von der Zuneigung anderer leben, aber nichts zurückgeben, und schenkende Herzen, die nur dann glücklich sind, wenn sie geben können.
Aber es gibt auch noch eine andere Art von Herz, das Gastgeber-Herz, das ohne Unterschied Liebe gibt und annimmt, das jeden Menschen so behandelt, als wäre er der letzte seiner Art, und das dabei immer auf der Suche ist nach einem gleichgesinnten Herzen, in der ständigen geheimen Hoffnung, dass es eines Tages seine Wanderschaft aufgeben und Frieden finden wird.

Unbekannt

(http://www.aphorismen.de/zitat/102212, 05.01.15)

 

Jeder Gast hinterlässt seinen einmaligen Fingerabdruck.

Irmgard Nägele
(http://www.aphorismen.de/zitat/103252, 05.01.15)                                                                   

 

Das Haus stirbt nicht, das einen Gast willkommen heisst.

Aus dem Sudan

(http://www.aphorismen.de/zitat/21613, 05.01.15)                                                                 

 

Das Geld ist der Gast, von dem alle Völker lebenslang träumen.

© Billy

(*1932), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: »Aphoretum – Gesammelte Aphorismen«, 2010

(http://www.aphorismen.de/zitat/186782, 05.01.15)

 

Ein Gastgeber ist wie ein Feldherr: Erst wenn etwas schiefgeht, zeigt sich sein Talent.

Horaz

(65 - 8 v.Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter

(http://www.aphorismen.de/zitat/3613, 05.01.15)

 

Der Sinn in den Gebräuchen der Gastfreundschaft ist: das feindliche im Fremden zu lähmen.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

(http://www.aphorismen.de/zitat/5925, 05.01.15)

 

Gastfreundschaft besteht aus ein wenig Wärme, ein wenig Nahrung und grosser Ruhe.

Ralph Waldo Emerson, (1803 - 1882), US-amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist

(http://www.aphorismen.de/zitat/4705, 05.01.15)

 

Vergesst die Gastfreundschaft nicht. Durch sie haben manche, ohne es zu wissen, Engel beherbergt.

Bibel, Hebräer 13.2

(http://www.aphorismen.de/zitat/63157, 05.01.15)

 

 

Gastfreundschaft ist die Kunst, seine Besucher zum Bleiben zu veranlassen, ohne sie am Aufbruch zu hindern.

Unbekannt

(http://www.aphorismen.de/zitat/50164, 05.01.15)

 

Selbst Feinden, die als Gäste zu uns kommen, muss die schuldige Gastfreundschaft erwiesen werden; der Baum beschattet mit seinen Blättern auch denjenigen, der ihn fällt.

Mahābhārata, indisches Nationalepos aus dem Hindu-Sanskrit, deren wichtigstes Lehrgedicht die Bhagavadgîtâ ist; entstand um 400 v.Chr. bis um 400 n. Chr., als Verfasser gilt Vjāsa

(http://www.aphorismen.de/zitat/7660, 05.01.15)

 

Der Sinn in den Gebräuchen der Gastfreundschaft ist: das Feindliche im Fremden zu lähmen. Wo man im Fremden nicht mehr zunächst den Feind empfindet, nimmt die Gastfreundschaft ab; sie blüht, so lange ihre böse Voraussetzung blüht.

Friedrich Nietzsche

(http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Morgenr%C3%B6te/Viertes+Buch/319.+Gastfreundschaft, 05.01.15)

 

Verfasser: Lucia Kuhn