Tagebuch des Pilgers James

Vor mir liegt der Zürichsee. In Rapperswil, wo der berühmte Schweizer Nationalzirkus Knie sein Winterquartier hat, treffe ich vielleicht auf den Zirkusseelsorger Ernst Heller. „Ich bin der einzige katholische Priester, der eine Frau hat: Die Frieda begleitet mich seit Jahren“, sagt er oft, und der Schalk blitzt aus seinen Augen. Dann stellt er sie vor, seine Frieda – eine Klarinette! Während ich die fröhlichen Klänge des Zirkuspfarrers mit seiner treuen Begleiterin noch im Ohr habe, sitze ich an der Rapperswiler Riviera und geniesse den Sonnenuntergang, der die kleine Altstadt in goldenes Licht taucht. „Morgen“, nehme ich mir vor, „beginnt meine Wanderschaft mit einem Lied.“

 

Zum Nachdenken 

“Ein Rundgang durch die bewehrte Altstadt Rapperswil und ein melancholisches Bewundern des Sonnenuntergangs auf einem Uferbänkli können diesen besonderen Tag abrunden“.

„Zurück blicke ich auf den Zürichsee und im Dämmerlicht erkenne ich das Städtchen Rapperswil und die Insel Ufenau. Beides sind Zeugen einer längst vergangenen Zeit“, 

zurück