Tagebuch des Pilgers James

WirtshauschildLabsal in Gasthäusern, eine Dorfchilbi, auf der sich die Jugend lachend und scherzend im Takt der Musik dreht, grüne Hügelzüge – ich fühle: Im Appenzeller-Land finde ich jene Idylle, die ich mir auf meinem Pilgerweg erhofft habe – und die entschädigt für schmerzende Füsse und erschöpfte Glieder. Hier finde ich noch mehr: Ich treffe auf Gleichgesinnte, die wie ich als Pilger auf dem Jakobsweg unterwegs sind. „Wo liegt euer Ziel?“ – „Vorläufig in Frankreich. Später soll es aber Santiago de Compostela sein“, antwortet Fritz Huber. „Einmal einen Monat lang als Pilger unterwegs sein – das ist mein Ziel“, sagt Sarah Berger. Und schon diskutieren, lachen und singen wir gemeinsam auf unserer Pilgerreise.

Zum Nachdenken

„Mein Pilgerweg führt mich nach St. Peterzell. Abseits von "Trubel " und Lärm gleicht der Ort einer Mönchszelle, die dem heiligen Petrus geweiht ist“.

Lache dem Leben zu, entdecke deinen inneren Hoffnungsfaden, der sich auch durch viele Verstrickungen hindurchzieht, um mit Freiheit und Verantwortung im Leben zu stehen

Pierre Stutz

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