Tagebuch des Pilgers James

Pilgerruppe

In der Gruppe und doch auf eigenem Weg

Unsere kleine Pilgergruppe bleibt noch zusammen und gemeinsam steigen wir den Berg hinauf nach St .Meinrad. Die Gespräche verstummen beim Aufstieg denn alle brauchen den Freiraum zur Betrachtung der wunderbaren Landschaft aber auch zum "Verschnaufen." Erst im Gasthauf St. Meinrad begegnen wir uns wieder im Dialog. Die einen sprechen vom anstrengenden Aufstieg und andere von der schönen Aussicht auf Seen und Berge. Von körperlicher Leistung wird nicht gesprochen, steile Aufstiege und lange Wegstrecken scheinen bei Pilgern ohne Zweitzwang kein Thema zu sein. 
Mit einem kurzen Gebet in der dunklen Meinrads-Kapelle beschliesse ich den Tag.

Bevor ich mich dem von Frömmigkeit aber auch geschäftigem Tourismus geprägtem Wallfahrtsambiente stelle, geniesse ich die Ruhe auf der Treppe der St. Gangulfkapelle.“

Zum Nachdenken 

„Lindthbord-Annelis Wundererzählung aus Tuggen lässt mich spüren, dass ich nicht alles erklären kann, aber dankbar bin für alle Fügungen. In Demut steige ich auf den Etzel"

 

Wieviel Bewegung wird hervorgebracht durch das Streben nach Ruhe 
Ebner Eschenbach

 

Perlen am Weg

Egg bei Einsiedeln
Sihlsee
Einsiedeln

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