Aus dem Tagebuch des Pilgers James

Gestern, nach dem erschöpfenden Aufstieg noch voller Zweifel, erfüllt mich heute Hoffnung, dass ich mein Ziel doch erreiche und weitergehe auf dem über 1000-jährigen Jakobsweg. Wozu aufgeben, wenn ich weiss: Am Ende meiner Reise habe ich sie wieder, all die Annehmlichkeiten, die mir die heutige Gesellschaft zu bieten vermag. Ich werde sie wieder besser zu schätzen wissen – und ich werde die kleinen Dinge wieder staunend wahrnehmen und geniessen können.
Die einmalige Aussicht auf die Berneralpen war die Mühe des Aufstiegs wert. Ich staune immer wieder wie ursprünglich, echt und vereinnahmend Berge und Gletscher sein können. Von einer virtuellen Scheinwelt weit entfernt.

Nachdenken

„Ich bin ich von den Bergen und Seen überwältigt und lasse dieses Geschenk Gottes auf mich einwirken. Beim Abstieg ins Tal werden Energien frei “

Gönne dir eine Atempause für deine Seele aus Verantwortung für eine menschlichere Welt. Lege deine Talente auf der Bank des Innehaltens an als Widerstandskraft für die einmalige Würde jedes Menschen. Trau der Kraft deines Daseins, weil Gottes Name heisst: Ich bin da! 
Pierre Stutz

Perlen am Weg:

Brienz

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