Es ist eines der letzten noch existierenden Grosspanoramen. Gemalt ursprünglich im Jahre 1893 als Rundgemälde von 100 m Länge und 10 m Höhe stellt es die Stadt Jerusalem zurzeit Christi und die Kreuzigungsszene dar. Die Rundumsicht stellt die Betrachtenden mitten in die Landschaft.
1960 wurde das Panorama durch einen Brand zerstört. Bereits 1962 konnte das heute zu besichtigende Werk eingeweiht werden.

Der Besuch des Panoramas ist besonders lohnend, wenn dessen Ursprünge und die moderneren Auffassungen entsprechende Erneuerung in einen kunstgeschichtlichen Rahmen gestellt werden. Die Schrift von Anja Buschow Oechslin und Werner Oechslin lädt zum Eintauchen in das Spannungsfeld von Kunst, Kommerz und religiöser Erbauung ein. Sie kann zur Vorbereitung einer Besichtigung sehr empfohlen werden.

Ausgangspunkt:    
Man folgt auf dem Jakobsweg nach der Teufelsbrücke der Wegvariante „Einsiedeln-Strandweg“ und wählt später den ausgeschilderten St. Benediktsweg. So trifft man in Einsiedeln direkt auf das Panorama (Benzingerstrasse).

Zeitbedarf:
Je nach Interesse

Infos:
www.panorama-einsiedeln.ch
Anja Buschow Oechslin und Werner Oechslin, Das Panorama Kreuzigung Christi in Einsiedeln – Kunst, Kommerz und religiöse Erbauung im Wandel der Zeit, Einsiedeln 1993, die im Buch aufgeführte Nummer ISBN 3-952 0423 ist nach Auskunft einer spezialisierten Buchhandlung nicht gültig. Das Werk kann durch das Panorama bezogen werden.

Öffentlicher Verkehr:
Bahnhof Einsiedeln