Die einzige Standseilbahn in der Schweiz, die immer noch (wie ursprünglich auch viele andere!) mit Wasser betrieben wird. Trifft einer der beiden Wagen bei der Bergstation ein, ergiessen sich über 2 Tonnen Abwasser in dessen Tank. Gleichzeit entleert sich der Tank des Wagens in der Talstation. Das obere Fahrzeug wiegt jetzt so viel, dass es das untere hochziehen kann. So wird die Höhendifferenz von rund 60 m auf durch und durch ökologische Art und Weise überwunden. 1996 musste der Betrieb wegen technischen Mängeln eingestellt werden. Im Gegensatz zu ähnlichen Bahnen, welche darauf hin vollständig modernisiert, elektrifiziert und automatisiert wurden (z.B. die Marzilibahn in Bern) konnte 1998 die restaurierte und auch äusserlich in den Originalzustand gebrachte Bahn ihre Fahrten wie früher wieder aufnehmen.

Die Fahrt mit dem Funi kann vieles sein: Spass an diesem technischen Kulturgut, eine willkommene Erleichterung zur Überwindung der Höhendifferenz zwischen Unter- und Oberstadt oder eine Einladung zum Nachdenken über den Umgang mit den Ressourcen unserer Erde.

Ausgangspunkt:
Nach dem Eintreffen in Fribourg über den Pont de Bern bleibt man in der Unterstadt und geht über den Pont du Milieu und den Pont St-Jean. Über die Rue de la Neuveville kommt man zum Funiculaire.
Von der Bergstation entweder nach rechts über die Route des Alpes zum Münster oder nach links über die Route St-Pierre zum Bahnhof mit Anschluss an den signalisierten Jakobsweg.

Zeitbedarf:
Praktisch kein zusätzlicher Zeitaufwand

Infos:
www.seilbahn-nostaligie.ch/fribourg.html
www.communitywalk.com/sehenswerte_orte_in_fribourg (mit Fahrplan)

Öffentlicher Verkehr:
Bahnhof Freiburg