Konstanz war nicht nur Schauplatz des Konzils. Es schloss sich 1522 (bis 1548) auch der Reformation an.

Pilgerinnen und Pilger begegnen auf dem Weg durch die Schweiz einer grossen konfessionellen Vielfalt und manchen Spuren von religiösen Auseinandersetzungen. Reformierte, durch den Zürcher Reformator Zwingli geprägte Gebiete, wechseln sich ab mit katholischen Regionen. In Genf schliesslich wirkte Calvin. Die Streitigkeiten zwischen Reformierten und Katholiken waren in der Schweiz hart. Noch 1847 führten diese im Sonderbundskrieg auch zu einer militärischen Konfrontation. Die reformierte offizielle Kirche ihrerseits unterdrückte während Jahrhunderten Strömungen, welche eine von ihr abweichende Glaubensauffassung vertraten, wie zum Beispiel die Täufer.
Es liegt aus diesen Gründen nahe, den Weg durch Konstanz mit dem Wirken von zwei Glaubenszeugen zu verbinden: In der Katzgasse 7 (50 m vom Münsterplatz) befindet sich das Geburts- und Wohnhaus des Konstanzer Reformators Ambrosius Blarer. Weiter direkt auf dem Schwabenweg an der Hussenstrasse 64 das Hus-Haus, Museum und Gedenkstätte für Johannes Hus, der hier 1415 verbrannt wurde. 
(Öffnungszeiten/Kontakt siehe Internet-Adresse)

Ausgangspunkt:    
Münsterplatz

Zeitbedarf:
Besuch Hus-Haus ½ h

Infos:
http://kircheansnetz.de/EvSchuldekanKN/archiv.htm
http://www.konstanz.de/kultur_freizeit/museen_galerien/husmuseum/index.htm

Öffentlicher Verkehr:
Liegt direkt am ausgeschilderten Schwabenweg (Jakobsweg).