Schöllenenschlucht

Schöllenenschlucht

Am Kreuzungspunkt mit dem Rhein-Reuss-Rhoneweg, der nach Westen führt, taucht der Urner Anschlussweg zur Via Jacobi - wie der Weg ab Hospental heisst - nun nach Norden durch die Schöllenenschlucht nach Göschenen ab. In der Schöllenen bieten sich imposante Blickwinkel zur tief im Fels eingeschnittenen Reuss. Das Suworowdenkmal und die Teufelsbrücke sind Anlass, sich mit der Geschichte und Legenden auseinanderzusetzen. In Göschenen erreicht man am Bahnhof wieder die Gotthardbergstrecke der Eisenbahn. Auf dem Weg nach Amsteg begegnet man immer wieder Aussichtsplattformen und Schautafeln, die auf imposante Brücken, Tunnels und geschichtlich - wirtschaftliche Besonderheiten hinweisen. Der Weg ist dabei sowohl als regionale Route 55 (Gotthardbahn) als auch als nationale Route 2 (Trans Swiss Trail) und 7 (Via Gottardo) ausgeschildert. Vor Wassen führt der Weg in Wattingen an der Kirche St.Josef vorbei. In Wassen lohnt sich ein Besuch der Kirche, die dem Heiligen Gallus geweiht ist und die von der Gotthardbergstrecke her Berühmtheit erlangt hat: Sie ist vom Zug aus dreimal sichtbar, wenn sich die Eisenbahn die Strecke hochkämpft. Auf dem Abschnitt nach Wassen wechselt die Wegführung mehrmals die Seite der Reuss. Er bietet immer wieder interessante neue Blickwinkel auf die Verkehrsströme und erreicht via Pfaffensprung - Gurtnellen - Meitschligen - Hinter- und Vorderried das Dorf Amsteg. Dort tritt der Urner Anschlussweg mit dem Bündner Jakobsweg zusammen, der das Dorf vom Maderanertal her erreicht.